System Bildung


Das unser Bildungssystem auf lange Sicht mehr als nur eine gewisse Überarbeitung benötigt scheinen alle zu wissen. Jedoch sehen Wenige, was bereits sehr gut läuft. Viele Lehrer, Dozenten und Schulleiter haben verschiedenste gute Ideen und setzen diese auch mutig um. Die Veränderungen sind bereits sichtbar. Wir neigen so häufig zu schnellen Urteilen ohne wirklich die Hintergründe zu kennen. Niemand möchte notwendigerweise mit einem Haufen von pubertierenden Jugendlichen den Tag verbringen - vor allem nicht, wenn es darum geht ihnen Wissen weiterzugeben, auf das sie nur selten "Bock haben". Aber jeder weiss natürlich wie man es besser machen könnte. Ja - Veränderungen in unserem Bildungssystem sind sehr behäbig, aber welches andere System ist schon schnell veränderbar?

Denken sie doch nur mal an gesellschaft-liche, politische, oder wirtschaftliche Systeme. Als Trainer und Coach kann ich Ihnen versichern: auch hier ziehen die Jahre ins Land mit weiterhin festgefahrenen Denkstrukturen. Wo setze ich also an, um ein System von den Wurzeln her positiv zu verändern?

Einerseits sollten für das gesundes Wachstum einer neuen Kultur alle System-komponenten einbezogen werden:

Im Beispiel Bildung versuchen das die Bildungsinstitute schon seit längerem (mehr oder weniger), was aber auch gestützt sein muss von der Gesellschaft. Wie unterstützen wir als Eltern z.B. die Schulen und Hochschulen? Diese kritische Frage sei erlaubt, da sich der Vertrauensverlust gegenüber unseren gesellschaftlichen Systemen ja nicht nur auf Eltern und die Bildung bezieht. Wir wissen schnell was besser laufen muss und finden nur schwer Unterstützenswertes. Können wir dem Lehrkörper vertrauen, das sie Freude haben an ihrem Beruf und ihr Bestes tun und die Teenager einfach manchmal eben keine Freude haben? Können andererseits auch wir Lehrer Kollegialfeedbacks annehmen, wie es in der Wirtschaft bereits seit langem gang und gäbe ist? So dass Veränderung möglich wird? Natürlich kratzen diese Fragen nur an der Oberfläche..

Auf der anderen Seite sollten diejenigen, die unsere Zukunft beeinflussen, die nötigen Voraussetzungen haben, mutig und weise die richtigen Veränderungen einzuleiten.

Sie sollten eine auf breiter gesellschaftlicher Basis stehende positive Sicht auf das System Bildung etablieren können. Das werden die Schüler sein, die heute die Schulbänke drücken. Leben macht Schule investiert hier gezielt in die Zukunft, ohne die Gegenwart zu vergessen: Einerseits investieren wir in mündigere und kompetentere Bürger von morgen und andererseits versuchen wir die verschiedenen Systemkomponenten näher zusammenzubringen: Lehrer, Schulsozialarbeiter, College Counselling, Schüler und Eltern.

Aber alle gesunde Veränderung braucht Zeit. Aus dem Coaching darf ich tröstend zurufen: Schlechte Angewohnheiten können durch gute, neue Angewohnheiten ersetzt werden. Im persönlichen sicher schneller als in "systemischen, komplexeren Gewohnheiten" - ja. Aber es passiert. Wichtiger wäre hier: Wie kann ich das unterstützen? Leben macht Schule setzt bei der Persönlichkeit an, um positive gesellschaftliche Anstösse zu initiieren. So können auch im Grossen Veränderungen passieren: "Veränderte Menschen, verändern Städte" (und Länder, und Systeme).

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