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Begeistert Lernen!

February 14, 2018

Was braucht ein Mensch um begeistert und neugierig zu lernen? Eine der Schlüsselrollen spielt dabei die eigene Identifikation mit den Inhalten. Je geringer sich jemand identifiziert, desto wahrscheinlicher ist die direkte oder indirekte Gegenwehr. Diese kann sich vom demonstrativen Desinteresse bis zur offenen Bekämpfung in verschiedenster Weise zeigen. Identifikation und Gegenwehr bedingen sich somit sehr direkt: Bei einer niedrigen Identifikation wird oft eine hohe Gegenwehr zu beobachten sein und umgekehrt. Erkennen wir also eine grosse Gegen-wehr, können wir davon ausgehen, dass unser "normaler" Unterricht wenig effektiv sein wird. Somit gibt es Frust auf Seiten der Lehrenden UND Lernenden.

 

Was braucht es aber, dass sich ein/e SchülerIn stärker identifiziert mit verschiedenen Inhalten? Ich identifiziere mich mit etwas, bei dem meine Überzeugungen am stärksten vertreten werden. Und woher kenne ich meine Überzeugungen und deren Entstehung? Sie merken schon: Es führt für ein begeistertes Lernen nichts daran vorbei, dabei zu helfen zu verstehen, was mich antreibt, wovon ich überzeugt bin (und warum) und was ich gerne erreichen möchte. Und vielleicht ist es dann auch ein guter Zeitpunkt, ein System der Angst um schlechte Noten und ständiger Bewertung in Themen, die mir vorgegeben werden zu hinterfragen. Denn meist können wir hinter all der Gegenwehr in den Schulen vor allem völlige Überforderung, Stress und daraus resultierende Gegenwehr in den verschiedensten Formen erkennen.

 

Selbstbewusstsein im wahrsten Sinne des Wortes sollte doch die Grundlage unserer Bestrebungen sein in der Bildung. Bevor ich mir nicht meiner Selbst bewusst bin, ist das Lehren und Etablierung von Kompetenzen ineffektiv und zum Teil sogar kontraproduktiv, da wir SchülerInnen ohne wirkliche eigene Identifikation versuchen zu bilden. Und je mehr wir Druck aufbauen, um unseren Lehrplan durchzubringen, desto ineffektiver wird es. Somit steigt auch die Gegenwehr wieder, was dann letztlich - wie bereits erwähnt - wieder im Frust endet. Schade.

 

Menschen sind geprägt von ihrer Vergangenheit und sie bauen darauf ihr Selbstbewusstsein und ihre Erwartungen auf. Leider auch auf den negativen Prägungen und den resultierenden Schutzmechanismen:

  • Wir nehmen einen Job an mit wenig Führungsverantwortung, da wir mit Verantwortung übernehmen schon mal schlechte Erfahrungen gemacht haben.

  • Wir geben schnell auf, da wir schon früher in Bereichen versagt haben, die nicht unseren Begabungen entsprachen - aber von unseren Eltern als wichtig empfunden wurden. 

  • Wir versuchen möglichst viele Erfolge in bestimmten Bereichen zu erringen und reiben uns dabei auf, da wir nur dann früher gelobt wurden. 

 

Sobald wir also ermöglichen, dass SchülerInnen ihr wirkliches Potential und ihre Überzeugungen entdecken können, ermöglichen wir Ihnen endlich auch ihre Persönlichkeit zu entfalten. Es fällt leichter sich mit klaren Überzeugungen zu identifizieren und diese in der Bildung zu erforschen. Sie können begeisterter Lernen, weil sie wissen, was sie antreibt und motiviert und was sie lernen wollen. Dafür lohnt es sich doch mal auf Entdeckungsreise zu gehen mit Leben macht Schule! 

 

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