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Der goldene Mittelweg und die kommenden Bildungsrevolution

March 21, 2018

Häufig reden wir von lauwarmen Kompromissen, wenn es um den Versuch geht einen Mittelweg zu finden. Ich möchte im Bezug auf unsere zukünftige Bildung jedoch mal eine andere Art des Mittelweges andenken. Und die Frage angehen, was momentan unsere wichtigste Aufgabe in der Bildung ist.

 

Wir schwanken seit langer Zeit wie mit einer Pendelbewegung zwischen preussischer Disziplin und Laisse-faire Methoden in der Kindererziehung und der Schulgestaltung. Heute beschweren wir uns über Frontalunterricht, gestern noch über zu viel Spielerei und Durcheinander in den Schulen.

 

Wäre es nicht weise, "alles zu prüfen, aber das Bester zu behalten"? Einen goldenen Mittelweg zu gestalten, der die passendste Methode für den jeweiligen Unterrichtsteil favorisiert? Also auch aus den vergangenen Zeiten nicht alles zu verteufeln, sondern zu sehen, was im Bezug auf die Entwicklung des Kindes gerade am besten funktioniert? 

Nicht für alle ist Lernen in Gruppen immer das Beste. Ebenfalls gibt es Teile des Unterrichts die frontal vermittelt auch für die Kindern sinnvoll ist. Es gibt Kinder, die mit zu viel Freiheit zu Beginn überfordert sind, da Menschen unterschiedlich sind in ihrem Wunsch nach selbstständigem  Arbeiten. Oder sie müssen erst einmal lernen, mit Freiheit umzugehen und sind daher für Hilfe und ein Vorbild dankbar. Auch dafür soll Platz sein. Es wäre also weise in der anstehenden Bildungsrevolution nicht einfach nur alle Methoden "über den Haufen" zu werfen, um sie hinterher wieder neu zu sortieren.

 

Aus meiner Sicht ist unsere wichtigste Aufgabe momentan eher zu erkennen, was wirklichen Veränderungsbedarf hat: Wir brauchen eine Revolution des Fundaments der Bildung. Eine Revolution im Bezug auf die Funktion unserer Schulen: Es sind nicht Fabriken, um schnell effektive Arbeiter und Steuerzahler zu erschaffen, sondern es sind eben Bildungseinrichtungen! Bildung vielleicht wieder ein wenig mehr verstanden nach humboldscher Tradition: Nicht mit der primären Aufgabe, materielle Ziele und Gewinne zu ermöglichen, sondern verstärkt wieder zur Entwicklung von mündigen Persönlichkeiten beizutragen, Neugierde zu wecken und zu helfen einen selbstständigen Zugang in die Erwachsenen- und Arbeitswelt zu finden. Das sollte unsere primäre Aufmerksamkeit bekommen - nicht nur die ständige Überarbeitung der Methodik, ja noch nicht einmal - etwas schmunzelnd gesagt - nur die Digitalisierung. Denn erst wenn das Fundament wieder "renoviert" ist, sollten wir den Aufbau angehen..

 

Wenn ein Mensch nicht mehr aus Angst vor dem Versagen lernt, sondern aus der Freude die Welt und sein Potential zu entdecken, wird die akademische Vermittlung auch sehr viel leichter fallen. Ich freue mich bereits darauf! Ich helfe mit LEBEN MACHT SCHULE gerne bei dem Umsetzen der ersten Schritte im Bezug auf neue Schulkonzepte für eine integrierte Persönlichkeitsentwicklung ohne Leistungsdruck.

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