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Erste Schritte zur Bildung von morgen initiieren

March 28, 2018

Was können wir  heute schon in Bewegung setzen, um unsere Bildung zu dem zu machen, was Mensch und Gesellschaft in der Zukunft braucht? Nicht mehr nur noch die Missstände zu betiteln, sondern tatsächliche Notwendigkeiten in Gang zu setzen? Viele öffentliche Schulen und vor allem Privatschulen zeigen ja bereits, dass  Bildung auch anders geht. 

Langfristiger Erfolg muss dabei auf der Agenda stehen. Dazu sind folgende Fragen aus meiner Sicht massgeblich zielführend:

 

 

  1. Was ist die Funktion der Bildung?

  2. Was für Mitarbeiter und Führungskräfte  brauchen Firmen für einen nachhaltigen Erfolg in Zukunft wirklich?

  3. Was für Grundlagen müssen wir dazu in den Schulen legen und welche nicht?

 

Auch wenn die Digitalisierung eine Realität ist, an der wir nicht vorbeikommen und die auch Chancen beinhaltet, ist sie nicht der grundlegende Stellhebel zu einer zukünftigen Bildung (auch wenn das viele Technologiefirmen gerne so sehen würden), sondern nur eine neue Methode der Vermittlung, die wir unbedingt weise und zielführend einbauen sollten. Hierzu lohnt sich ein Ausflug zu Vorträgen des Hirnforschers Prof. Dr. Manfred Spitzer zum Thema "Digitale Demenz".  Hier eine kurze Zusammenfassung.

 

Die grundlegende Motivation einer neuen Bildung sollte die Besinnung auf die ganzheitliche  Ausbildung und Reife eines Menschen sein, nicht die Nachschub-Sicherung von steuerzahlenden Arbeitern. Und auch nicht die Akademisierung unserer Kinder, koste es was es wolle. Es sollte das Bewusstsein verankert werden, dass wir auch gute Schreiner, Maurer und Elektroinstallateure brauchen, nicht nur Akademiker und Führungskräfte. Welche Wertvorstellung liegt diesem Denken zugrunde? Was hat uns zu der Überzeugung gebracht, das jedes Kind das Gymi und die Uni besuchen muss, damit es sein Potential entfalten kann?

 

Natürlich benötigen Firmen gut ausgebildete Arbeiter und Führungskräfte, aber die Dynamik der globalen Entwicklung hat längst schon so viel Fahrt aufgenommen, dass Einzelkämpfer alleine nicht mehr viel ausrichten können. Somit ist die Ausbildung des Selbst- und Beziehungsmanagements auch hier eine wichtige Grundlage. Diese Inhalte sollte jede Schule als Teil ihres Bildungskonzeptes, nicht einfach nur in Form eines neuen Schulfaches verankern.

 

Dazu braucht es Freiraum für Schulen, SchülerInnen flexibler ausbilden zu können - sicherlich mit einem wichtigen akademischen Grundlagenwissen, aber vor allem mit einer aktiven Hilfestellung, Fähigkeiten zu entwickeln, selbstmotiviert und zielbewusst die eigene Karriere anzugehen. Wir sind gefordert ein besseres Motivationsinstrument zu finden, als die Angst vor schlechter Bewertung, denn Angst verhindert nachweislich die eigene Kreativität. Und  grundsätzlich bringen Menschen ja gerne Leistung.

 

Lassen Sie uns daher mutig sein! Nicht nur die Bildung braucht eine Veränderung, auch das Managementsystem in der Wirtschaft ist schon seit längerem obsolet und in einem Veränderungsprozess. Somit können wir von Grund auf neue Entwicklungen in Schulen und der Berufswelt bewirken.

 

Lassen Sie uns Bildungsstätten kriieren, die von Anfang an die Persönlichkeitsentwicklung und die akademische Ausbildung  ausbalancieren, denn letztlich wird ein selbstmotivierter Mensch immer besser lernen, als jemand, der einfach lernen soll. Das Potential des Einzelnen ist dabei die zentrale Grundlage. Wenn der Wert eines Menschen mehr und mehr an dem Grad seiner akademischen Ausbildung gemessen wird, werden sich unsere gesellschaftlichen Probleme weiter vervielfältigen.

 

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